Valide Daten ermöglichen einen exakten Überblick über verfügbare Flächen und Mietobjekte und bilden die unverzichtbare Basis für ein präzises Flächenmanagement. Darüber hinaus können die Reinigungsdienstleistungen durch die Informationen zu Bodenbelägen oder Glasflächen optimiert werden. Auch für das Energie- und Klimaschutzkonzept des Landes, das vorsieht, dass die Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral werden soll, sind die digitalen Gebäudedaten unerlässlich. Sie bilden die Grundlage für die angestrebten Einsparungen beim Flächen- und Energieverbrauch sowie beim CO₂-Ausstoß.
Digitalisierung ist eine Daueraufgabe, denn um anhaltend von den Daten zu profitieren, müssen sie aktuell gehalten werden. Eine korrekte Datenbasis ist essenziell für belastbare Auswertungen und erhöht gleichzeitig die Akzeptanz bei allen Beteiligten. Unter dem Titel „Zwischenbilanz“ arbeitet die VBV derzeit an Konzepten zur kontinuierlichen Datenpflege, um die erreichte Datenqualität langfristig zu sichern. Hierzu gehören insbesondere die Plausibilisierung von Abweichungen im Datenbestand sowie die laufende Aktualisierung bei Veränderungen im Gebäudebestand. Dies erfordert auch künftig einen erheblichen personellen und fachlichen Aufwand. Daneben bleibt es erforderlich, die Datensysteme fortlaufend weiterzuentwickeln, um Schnittstellen zu verbessern und neue technische Möglichkeiten für die Auswertung nutzbar zu machen.
