Nachhaltiges Bauen zahlt sich aus.

Mit dem Green Bond BW platziert das Land jährlich eine nachhaltige Anleihe am Kapitalmarkt. Die nachhaltigen Neubauten und Sanierungen des Landes leisten dazu den größten Beitrag.

Verantwortung für Steuergelder.

Die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung (VBV) baut, saniert und erhält die landeseigenen Gebäude. Dafür fließen jährlich rund eine Milliarde Euro. Neben Steuergeldern sind dies Mittel, die das Land am Kapitalmarkt aufnimmt.


Die Bürgerinnen und Bürger vertrauen darauf, dass das Land diese Gelder verantwortungsvoll investiert. Daraus erwächst für die VBV eine große Verantwortung. Investitionen sollen nachhaltig für die Gesellschaft wirken: wirtschaftlich effizient, der Gesellschaft dienlich und schonend für die natürlichen Lebensgrundlagen.

Zertifikate beweisen Qualität.

Nachhaltiges Bauen hat bei der VBV Tradition. Jetzt lassen sich die Erfolge auch messbar belegen. Große Neubauten zertifiziert die VBV mit dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB). Dabei erreichen die Projekte regelmäßig Bestwerte. Zwei Beispiele sind die Neubauten der Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim und der Landesanstalt für Umwelt in Karlsruhe. Beide erhielten das BNB-Gold-Zertifikat. 


Diese Auszeichnungen sind mehr als nur ein Siegel für den guten Umgang mit öffentlichen Geldern. Sie helfen dem Land Baden-Württemberg dabei, günstig Kapital zu beschaffen. Denn Projekte mit BNB-Zertifizierung erfüllen die Kriterien der EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen. Und das hilft dem Land dabei, günstig Kapital zu beschaffen. 

Der Green Bond Baden-Württemberg.

Kapital ist unerlässlich, um unsere Wirtschaft nachhaltig wettbewerbsfähig zu halten. Die EU hat mit der EU-Taxonomie klare Regeln für die Nachhaltigkeit von Investitionen definiert. Die Taxonomie soll privatwirtschaftliche und staatliche Kapitalströme in nachhaltig wirksame Investitionen lenken. Der Green Bond BW orientiert sich eng an der EU-Taxonomie. Bereits seit 2021 emittiert das Finanzministerium jährlich diese grüne Anleihe


Da Finanzinstitute einen gewissen Anteil an taxonomiekonformen Anlagen in ihrem Portfolio haben müssen, sind taxonomiekonforme Anleihen bei ihnen begehrt. Eine Anleihe wie der Green Bond BW muss mit konkreten Projekten hinterlegt sein. Je höher die Übereinstimmung mit der EU-Taxonomie – desto besser und interessanter für einen Investor. Die taxonomiekonformen Bauprojekte der VBV verbessern die Qualität des Green Bond BW und machen ihn für Investoren noch interessanter.
 

Taxonomiekonformes Bauen als Standard.

Die VBV investiert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger ohnehin nachhaltig in Landesimmobilien. Daher leistet die Verwaltung von Beginn an einen wesentlichen Beitrag zum Green-Bond-Programm des Landes. Beim fünften Green Bond im Jahr 2025 steuerte die VBV mit nachhaltigen Neubauten, Sanierungen und Photovoltaik-Anlagen auf landeseigenen Dächern rund 280 Millionen Euro zum Gesamtvolumen von über 800 Millionen Euro bei. Das entspricht rund einem Drittel des Gesamtvolumens. 


Da die Neubauten, Gesamtsanierungen und Solaranlagen taxonomiekonform sind, konnte der Green Bond 2025 eine Taxonomie-Übereinstimmung von über 50 Prozent ausweisen. Diese hohe Quote machte die Anleihe bei Kapitalanlegern besonders begehrt. Das Ergebnis: Das Land erreicht durch die hohe Qualität der Anleihe einen sehr günstigen Zinssatz am Kapitalmarkt. Die nachweislich nachhaltigen Investitionen der VBV in den Gebäudebestand des Landes tragen dazu wesentlich bei. 
 

  • Detailaufnahme der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Laborgebäudes. Reihen von Solarmodulen auf Kiesbett vor der Fassade des Neubaus.


    Laborgebäude des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums in Karlsruhe

  • Außenansicht des Neubaus der Wasserschutzpolizei in Kehl am Rhein. Das zweigeschossige Gebäude mit metallischer Fassade liegt direkt am Wasser mit eigenem Bootssteg.


    Wasserschutzpolizei Kehl

  • Innenraum-Perspektive des Neubaus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Mehrstöckiges Atrium mit gewendelter Rampe, Glasdach und offenen Ebenen.


    Neubau der DHBW in Stuttgart

    NACH­HALTIG­KEIT