Der Weg zurück zur historischen Präsentation begann mit einem Beschluss des Kuratoriums der Stiftung Domnick im November 2024. Ziel war es, die ursprüngliche Hängung möglichst genau wiederherzustellen. Eine entscheidende Grundlage dafür bildete eine außergewöhnlich sorgfältige Dokumentation aus dem Jahr 1991:
Damals hatte der erste Kurator der Sammlung jeden Raum fotografisch festgehalten und umfangreiche Farbfotos angefertigt. Diese Aufnahmen ermöglichten es nun, Position, Abstände und Zusammenstellungen der Werke präzise nachzuvollziehen. Die Rekonstruktion bedeutete zugleich eine Abkehr von der Präsentation, die seit der Generalsanierung im Jahr 2005 zu sehen war. Dort hatte man die Ausstellung stärker kunsthistorisch gegliedert und den einzelnen Werken mehr Raum gegeben, wodurch jedoch weniger Bilder gleichzeitig gezeigt wurden.
